Smartphone mit guter Kamera: Die besten Kamera-Smartphones

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Ein Smartphone haben mittlerweile viele Leute. Doch die Anforderungen an die Geräte werden Tag für Tag höher. So müssen diese mittlerweile nicht mehr nur schnell rechnen und ein hochauflösendes Display haben, auch die Kamera muss einwandfreie Bilder machen. Zwar hat sich seither im Bereich der Kameramodule einiges getan, besonders die Auflösung stieg in der Vergangenheit stark an, doch eine richtige Kamera können diese Smartphones in der Regel nicht ersetzen. Wer wirklich gute Bilder möchte, der muss mindestens zu einer Bridge-Kamera greifen, wenn nicht gar zur digitalen Spiegelreflex-Kamera (DSLR). Die Hersteller haben aber mittlerweile reagiert und bieten bei ihren Smartphones auch halbwegs vernünftige Kameras an. Diese können zwar, bedingt auch durch die Sensor-Größe, nicht mit den richtigen Kameras mithalten, passable Bilder gibt es trotzdem. Die besten Kamera-Smartphones wollen wir euch heute nun zeigen.


Die Kamera eines Smartphones wird immer wichtiger. Darum geben sich die Hersteller hier mittlerweile auch große Mühe. Den Beweis liefert Nokia mit dem Lumia 925 ab. Gegenüber dem Lumia 920 hat sich der Hersteller hinsichtlich der Kamera stark verbessert. Das Ergebnis: Eine 8,7 Megapixel starke Kamera, die besonders durch ihre Lichtstärke überzeugen kann. Das Lumia 925 bietet dabei zudem einen optischen Bildstabilisator an, der dafür sorgen soll, dass Bilder nicht mehr so leicht verwackelt aufgenommen werden. Dabei kommt die von Nokia bekannte PureView-Technik zum Einsatz. Zum einen bedeutet dies einen nahezu verlustfreien Zoom, was bei derart kleinen Sensoren noch recht neu ist. Zum anderen gibt es dabei auch noch das Pixel-Oversampling, wobei mehrere Pixel zusammengefasst werden, damit dem Bildprozessor noch mehr Informationen zur Verfügung stehen. Dies zahlt sich besonders bei schlechten Lichtverhältnissen aus. Das Ergebnis sind rauschärmere Bilder. Als Bildrauschen bezeichnet man die störenden Pixel, die eigentlich keinen Bezug zum Bild haben. Besonders stark tritt das Bildrauschen in dunklen Flächen auf. Die Oversampling-Technik kommt dabei aber leider nur bei den „großen“ PureView-Sensoren zum Einsatz, das Lumia 925 bietet dies nicht. Dafür bietet das Kamera-Smartphone einen 4,5 Zoll großen AMOLED-Touchscreen, der mit 1280 x 768 Pixel auflöst. Die Pixeldichte beträgt dabei gute 332 ppi. Angetrieben wird das Lumia 925 von einem Snapdragon S4 Plus. Der Dualcore leistet dabei 1,5 GHz je Kern und greift auf einen Gigabyte RAM zurück. Den internen Speicher gibt Nokia mit 32 Gigabyte an, wobei kein microSD Kartenslot zur Verfügung steht. Darüber hinaus bietet das Smartphone LTE, GPS, WLAN sowie Bluetooth 3.0 an. Als Betriebssystem kommt, nokiatypisch, Windows Phone 8 zum Einsatz. Der Akku bietet eine Kapazität von 2000 mAh. Preislich kann das Lumia 925 bereits für ca. 334 Euro gekauft werden.


Ein weiteres Kamera-Smartphone von Nokia ist das Lumia 1020. Dabei konzentrierte sich der finnische Hersteller noch stärker auf die Kamera und brachte eine 41 Megapixel starke Kamera zum Einsatz. Auch hier läuft die PureView-Technologie. Im Falle der Lumia 1020-Kamera kommt nun auch die Pixel-Oversampling-Technologie zum Einsatz, die eben besagtes Zusammenfassen von Pixeln beherrscht. Auch hier kommt ein guter optischer Bildstabilisator zum Einsatz. Besonders hervorheben kann man beim Lumia 1020 den Detailreichtum, den die Kamera liefert. Ausgeworfen werden beim Lumia 1020 dabei Bilder mit einer Auflösung von 34 Megapixel. Auch die Möglichkeiten der Bildbearbeitung sind vielfältig. Dies wird in den Test zur Kamera des Lumia 1020 auch ausdrücklich gelobt. Die 34 Megapixel großen Bilder werden aber auch auf 5 Megapixel heruntergerechnet, wodurch dann ein klares Bild entsteht. Dies dürfte besonders bei Aufnahmen mit Low-Light hilfreich sein. Ansonsten bietet das Lumia 1020 einen 4,5 Zoll großen ClearBlack-AMOLED Touchscreen, der mit 1280 x 768 Pixel auflöst und eine Pixeldichte von 332 ppi erreicht. Ein Snapdragon-Dualcore-Chip ist dabei für Rechenaufgaben zuständig. Dieser taktet mit 1,5 GHz je Kern und wird dabei von zwei Gigabyte Arbeitsspeicher unterstützt. Neben einem 32 Gigabyte großen internen Speicher gibt es das Lumia 1020 auch mit 64 Gigabyte Speicher. Preislich kostet es derzeit 569 Euro bzw. 679 Euro. Neben WLAN kommt beim Lumia 1020 auch Bluetooth 3.0, DLAN und GPS zum Einsatz. Ausflüge ins Internet gehen mit LTE von statten. Als Betriebssystem kommt auch hier Windows Phone 8 zum Einsatz. Der Akku bietet 2000 mAh Kapazität. Ansich wäre der Wert ok, doch sobald die Kamera ins Spiel kommt geht es rapide bergab mit dem Akku.


Zudem bietet Nokia mit dem Lumia 1520 ein weiteres und vor allem neueres Kamera-Smartphone an. Wobei Smartphone in diesem Fall der falsche Begriff ist. Denn das Lumia 1520 ist vielmehr ein 6 Zoll großes Smartlet, eine Mischung aus Smartphone und Tablet. Die Kamera löst mit 20 Megapixel auf und bietet dabei ebenfalls PureView-Technik, sowohl beim Zoomen als auch beim Pixel-Oversampling. Im Grunde löst es einfach nur etwas schwächer auf als das Lumia 1020. Ein Vorteil ist aber, dass Nokia die PureView-Technik nun aber in einem kleineren Gehäuse untergebracht hat. War das Lumia 1020 noch 10,4 Millimeter dick, so schrumpfte das Lumia 1520 auf nunmehr nur noch 8,7 Millimeter Dicke. Das hat allerdings auch zur Folge, dass der Sensor verkleinert wurde. Beim Lumia 1020 kommt ein 1/1.5 Zoll-Sensor zum Einsatz, während das Lumia 1520 einen 1/2.5 Zoll-Sensor bietet. Auch der lichtstarke Xenon Blitz musste einem dualLED Blitz weichen. Allerdings kann das Lumia 1520 dennoch mit der Hardware punkten. Grund dafür ist das GDR3-Update für Windows Phone 8, welches auf dem Lumia 1520 zum Einsatz kommt. Denn nun ist das Display 6 Zoll groß und löst dabei mit stattlichen 1920 x 1080 Pixel auf, Full-HD also. Auch der Chipsatz ist nicht von schlechten Eltern. Die Finnen verbauen einen schnellen Snapdragon 800 Quadcore-Chip von Qualcomm, der mit 2,2 GHz je Kern taktet. Auch der Arbeitsspeicher ist zwei Gigabyte groß. Für Daten steht ein 32 Gigabyte großer interner Speicher zur Verfügung der sogar mit einer microSD Karte erweitert werden kann. Hier hat Nokia mitgedacht. Zudem gibt es auch GPS, wobei mit dem Gerät auch Offline-Navigation möglich ist. Neben dem schnellen Datenfunk LTE gibt es zudem auch WLAN, DLNA und Bluetooth 4.0. Der Akku leistet nun 3400 mAh. Angesichts der gestiegenen Performance der Hardware ist dies auch nötig.


Auch der südkoreanische Hersteller Samsung schickt ein Kamera-Smartphone ins Rennen. Es handelt sich dabei um eine der zahlreichen Varianten des Galaxy S4-Flaggschiffs. Beim Galaxy S4 Zoom ist der Name Programm. Das Gerät beherrscht den Zoom recht gut. Allerdings wirkt das Gerät recht klobig. Kein Wunder, denn das Objektiv braucht Platz. Die Dicke des Geräts liegt allerdings bei recht unschönen 15,4 Millimetern. Ist der optische Zoom ausgefahren wird es selbstverständlich mehr. Dabei löst das Galaxy S4 Zoom mit 16 Megapixel auf. Interessant ist beim Galaxy S4 Zoom dabei eindeutig der Zoom-Ring, mit dem sich der 10-fach Zoom ein- und ausfahren lässt. Zudem kann mit dem Ring in der Foto-App das jeweilige Programm gewechselt werden. Negativ fiel in diversen Tests die lange Wartezeit auf, bis die Kamera startklar war. Insgesamt liefert die Kamera aber brauchbare Bilder, auch wenn man mit Nokia einen Konkurrenten hat, der besser ist. Das Display beim Galaxy S4 Zoom ist 4,3 Zoll groß. Als Auflösung setzt Samsung auf 960 x 540 Pixel, entsprechend liegt die Pixeldichte auch nur bei 256 ppi. Für die Rechenleistung setzt man dabei auf einen Dualcore-Chip. Der Chipsatz taktet dabei mit 1,5 GHz und bietet auch 1,5 Gigabyte an Arbeitsspeicher an. Darüber hinaus bietet das Gerät auch GPS, WLAN, HSDPA mit bis zu 21,1 Mbit/s sowie Bluetooth 4.0 DLNA und optional auch HDMI mittels eines Adapters. Das Galaxy S4 Zoom läuft dabei unter Android 4.2 Jelly Bean. Etwas schwach erscheint der 2330 mAh starke Akku. Dies dürfte allenfalls für eine durchschnittliche Nutzungsdauer reichen.


Auch der japanische Hersteller Sony entschied sich letztlich für ein Kamera-Smartphone. Entsprechend wurde auf Basis des Xperia Z das Xperia Z1 vorgestellt. Rein vom Namen her kommt man allerdings eher nicht auf den Verdacht, dass es sich hierbei um ein Smartphone mit starker Kamera handelt. Wie auch bei den anderen Geräten liegt auch hier das Augenmerk auf der Kamera. Sony verbaut dabei einen 20,7 Megapixel starken Sensor mit G-Lens Technik. Die G-Objektive kommen bereits bei den Sony Alpha-Modellen zum Einsatz, also der DSLR-Reihe von Sony. Der Exmor RS-CMOS-Sensor hat dabei einen Größe von 1/2.3 Zoll und bietet eine Blende von f/2.0, durchaus nicht schlecht. Dies verspricht quasi schon gute bis brauchbare Aufnahmen auch bei schlechten Lichtverhältnissen. Letztlich konnte sich die Kamera in verschiedenen Tests gegenüber der Konkurrenz um Nokia nicht entscheidend durchsetzen. Und das trotz des verbauten BIONZ Grafikchips. Allerdings soll die Kamera bei guten Lichtverhältnissen wirklich gute Bilder liefern und dabei auch eine sehr gute Farbwiedergabe leisten. Alles in allem erscheint die Kamera des Xperia Z1 aber deutlich besser als noch beim Xperia Z. Bei der Hardware-Ausstattung ist das Xperia Z1 aber besonders stark. Hier setzt Sony auf einen 5 Zoll großen TFT-Touchscreen, der über eine Auflösung von 1920 x 1080 Pixel verfügt. Also genauso stark wie auch schon das Xperia Z. Entsprechend liegt auch die Pixeldichte bei starken 441 ppi. Angetrieben wird das Kamera-Smartphone von einem Snapdragon 800 Chipsatz von Qualcomm, das derzeit stärkste, was man an Chipsätzen verbauen kann. Die Taktrate des Quadcores liegt dabei bei 2,2 GHz je Kern. Unterstützt wird der Chipsatz dabei von zwei Gigabyte Arbeitsspeicher. Etwas klein mutet aber der interne Speicher von 16 Gigabyte an. Ein microSD Kartenslot ist aber vorhanden. Ebenso vorhanden ist der Wasser- und Staubschutz, den im Grunde bislang alle Xperia Z-Modelle bieten. Damit ist das Gerät auch unter Wasser (bis zu einem Meter) vor Wasser geschützt. Zudem bietet das Gerät auch GPS, WLAN ac. LTE, Bluetooth 4.0 und DLNA an. HDMI wird über MHL realisiert. Als Betriebssystem kommt (derzeit noch) Android 4.2 Jelly Bean zum Einsatz. Es dürfte aber fast schon klar sein, dass mindestens das Update auf Androdi 4.3 wenn nicht sogar auf Android 4.4 folgen wird. Für ausreichend Strom sorgt ein 3000 mAh starker Akku.


Ein reines Kamera-Smartphone ist das iPhone 5S von Apple zwar nicht, doch auch das iPhone 5S scheint sehr gute Bilder zu liefern. Grund genug für uns, das Smartphone mit aufzunehmen. Zwar hat sich Apple nicht an dem Pixelwahnsinn beteiligt, die Kamera hat nach wie vor 8 Megapixel. Doch hat man doch gewisse Änderungen gegenüber dem Vorgänger vorgenommen. So hat man nun jeden einzelnen Sensor-Pixel vergrößert. Wie berichtet wird um ganze 1,5 Mikrometer. Das hört sich zunächst nicht nach viel an. Doch größere Pixel können mehr Licht abbekommen, was leitztlich wiederum gut ist. Entsprechend ist auch die Blendenzahl nun größer geworden und liegt nun bei f/2.2, was ein durchaus guter Wert ist. Dabei spricht Apple davon, dass die Kamera des iPhone 5S um sage und schreibe 33 Prozent lichtempfindlicher sein soll als noch beim iPhone 5. Sogar in einem Kamera-Test von Laptop-Mag konnte sich das iPhone 5S gegen das Lumia 1020 durchsetzen, wobei das Ergebnis durchaus kontrovers kommentiert wurde. Hier dürfte wohl der Automatik-Modus des iPhone 5S aber die Nase vor dem Lumia 1020 haben. Zudem bietet das iPhone 5S auch noch einen True Tone LED-Blitz an. Bei der Ausstattung bietet Apple das allseits bekannte Retina-LCD-Display an. Die Auflösung liegt dabei bei 1136 x 640 Pixel. Entsprechend kommt das iPhone 5S auf eine Pixeldichte von 326 ppi. Für die Rechenleistung ist der erste 64-Bit-Prozessor zuständig. Dabei taktet der Apple A7 Chipsatz mit 2 x 1,3 GHz. Unterstützt wird dieser dabei von einem ein Gigabyte großen Arbeitsspeicher. Ein durchaus interessantes Feature ist dabei der Fingerabdrucks-Sensor, genannt Touch ID. Damit soll sich das Gerät entsperren lassen, außerdem soll es auch möglich sein, im iTunes Store einzukaufen. Auch GPS, WLAN und Bluetooth 4.0 bietet das Smartphone. Als Mobilfunk kommt der neue und schnelle Datenfunk LTE zum Einsatz. Das Gerät läuft dabei unter iOS 7, der neuesten iOS-Version von Apple. Beim Akku setzt Apple auf eine Kapazität von 1560 mAh. Einige Modelle sollen aber einen fehlerhaften Akku verbaut haben, der entsprechend für eine kurze Laufzeit sorgt. Apple hat das Problem aber erkannt und bietet kostenlosen Austausch an.


Ebenfalls mit guter Kamera will das HTC One mitmischen. Und das, obwohl man den Pixelwahnsinn nicht mehr mitmachen wollte und sogar auf eine kleinere Pixelanzahl setzt. So ist das HTC One mit der sogenannten UltraPixel-Kamera ausgestattet. Das HTC One bietet (Achtung!!!) nur 4,3 Megapixel an. Nun mag man vielleicht glauben, dass sich HTC hier wohl vertan haben muss. Haben sie aber nicht. Es ist absolut gewollt, dass das HTC One mit nur 4,3 Megapixel ausgestattet ist. Denn was der Kamera an Megapixeln fehlt, macht HTC an anderer Stelle wett. So bietet das One deutlich größere Pixel als vergleichbare andere Kameramodelle. Und auch den Bildsensor ansicht hat man größer gestaltet. Bei Modellen mit 8 bzw. 12 Megapixel-Kameras liegt der Bildsensor in der Regel bei 1/3.2 Zoll. HTC setzt bei der UltraPixel-Kamera auf 1/3.0 Zoll. Entsprechend ergibt sich auch eine stärkere Anfangsoffenblende von f/2.0. Damit ist die Kamera, rein auf dem Papier, durchaus lichtstark. Somit dürfte auch das Rauschen bei schlechten Lichtverhältnissen minimiert werden. Zudem bietet HTC mit dem One auch einen echten optischen Bildstabilisator an. Letztlich kann das HTC One mit der Kamera aber nicht gänzlich überzeugen. Denn trotz größerer Pixel und größerer Blende, ein leichtes Bildrauschen ist dennoch wahrnehmbar. Verbessert hat der taiwanische Hersteller die Kamera allerdings mit dem Android 4.3-Update. Soviel zur Kamera, doch was bietet das HTC One sonst noch? Da wäre zum einen das 4,7 Zoll große TFT-Display zu nennen, welches mit 1920 x 1080 Pixel auflöst. Durch das etwas kleinere Display ergibt sich aber auch eine höhere Pixeldichte von 469 ppi. Auch der Chipsatz ist durchaus in Ordnung, es kommt ein Snapdragon 600 Quadcore-Chip von Qualcomm zum Einsatz, der mit 4 x 1,7 GHz taktet. Zur Unterstützung kommen zudem auch noch zwei Gigabyte Arbeitsspeicher zum Einsatz. Beim internen Speicher hat man die Wahl zwischen 16 und 32 Gigabyte, ein Slot für microSD Karten sucht man allerdings vergebens. Für das mobile Internet kommt selbstverständlich LTE zum Einsatz. Ebenso bietet das Smartphone auch GPS, WLAN ac, DLNA und Bluetooth 4.0 an. Die beiden nach vorn gerichteten BoomSound-Lautsprecher versprechend guten Klang. Zudem gibt es auch einen Infrarot-Sensor, mit dem sich etwa TV-Geräte oder Heimkino-Anlagen steuern lassen. Zum Start kam Android 4.1 Jelly Bean zum Einsatz, das Update auf Android 4.3 Jelly Bean ist aber bereits erhältlich. Der Akku bietet eine Kapazität von 2300 mAh, was für durchschnittliche Laufzeiten reicht.


Zu guter Letzt haben wir noch zwei Gadgets, die zwar nicht als Kamera-Smartphone angesehen werden können, dennoch ein Smartphone in ein Kamera-Smartphone verwandeln können. Die Rede ist von den beiden aufsteckbaren Objektiven Sony QX10 und QX100. Dabei konzentriert sich das Aufsteckmodul aber nicht nur auf Android, auch Geräte mit iOS von Apple werden unterstützt. Die beiden Objektive bieten dabei im Grunde alles, was eine Kamera auch bietet, es fehlen im Grunde lediglich die Displays. So steckt im QX10 von Sony ein 1/2.3 Zoll großer Sensor, der eine Auflösung von 18 Megapixel bietet. Im Gegensatz zum QX100 ist das QX10 eine Telezoom-Objektiv. Am kurzen Ende bietet das Objektiv eine Blende von f/3.3, am langen Ende sind es dabei noch f/5.9. Die Zoomstärke ist dabei 10-fach bzw. 250 Millimeter (Kleinbild). Zwar ist das QX10 Objektiv nicht gerade lichtstark, dafür hat man aber in jeder Zoomstellung die volle Pixelanzahl zur Verfügung. Kameras in Smartphones realisieren den Zoom in der Regel nur softwareseitig. Auch die Möglichkeit, Makro-Aufnahmen mit der QX10 aufzunehmen, ist gegeben. Hierbei wird seitens Sony ein Naheinstellbereich von 5 Zentimetern angegeben. Die Bilder werden dabei mittels WLAN an das jeweilige Smartphone geschickt. Durch eine Halterung, die im Lieferumfang enthalten ist, kann das Objektiv bzw. die Kamera an das Smartphone gesteckt werden. Das Smartphone selbst dient dabei zudem als Sucher für die Motivauswahl. Allerdings hat das Objektiv auch seinen Preis, rund 200 Euro muss gezahlt werden. Damit hat man dann zwar das Telezoom-Objektiv, das QX100 allerdings noch nicht.


Das QX100 von Sony ist das bessere Objektiv, bietet es doch einen 1 Zoll großen Sensor samt einer Auflösung von 20 Megapixel. Der Zoom beträgt hier noch 100 Millimeter (Kleinbild). Im Weitwinkel (28 Millimeter) ist die Blende aber sehr lichtstark, immerhin liegt die Blende dabei bei f/1.8. Bei 100 Millimeter ist es noch die Blende f/4.9. Rund 400 Euro muss man aber schon ausgeben, möchte man das Objektiv haben. Dafür bietet es aber, wie auch schon das QX10, im Grunde alles was man zum Fotografieren braucht. Ein optischer Bildstabilisator ist vorhanden, ebenso wie der eigentliche Bildprozessor (BIONZ-Technologie), der Sensor usw. Auch hier werden sowohl Android- als auch iOS-Geräte unterstützt. Die Verbindung mit dem Smartphone erfolgt dabei über WLAN. Allerdings wird auch die passende App aus dem Play Store bzw. dem Store von Apple benötigt. Diese nennt sich Sony Play Memories und ist zwingend notwendig, um die Aufsteck-Kamera überhaupt nutzen zu können. Den Strom für beide Aufsteck-Kameras liefert ein Akku, dessen Nutzungsdauer Sony mit 110 Minuten angibt. Wer also ein halbwegs passables Smartphone hat, der kann über den Kauf dieser Aufsteck-Kameras nachdenken. Für kleinere Smartphones lohnt es sich aber eher nicht, hier sollte gleich über die Anschaffung eines neuen Geräts mit guter Kamera nachgedacht werden.

Letztlich bleibt festzuhalten: Gute Bilder können im Grunde alle liefern. Dabei sind aber gute Lichtverhältnisse nötig. Bei schwachem Licht sind die Lumia-Geräte eine sehr gute Wahl. Allerdings haben die Smartphone-Kameras auch ihren Preis. Unter 400 Euro geht fast nichts. Man sollte sich also genau überlegen, wofür man das Gerät letztlich nutzen will. Schnappschüsse werden zwar deutlich besser als mit anderen Smartphones, wer jedoch anspruchsvolle Bilder aufnehmen möchte, der sollte schon eher in den Bereich Kompakt-Kameras gehen oder, wer noch ambitionierter ist, der kann über den Kauf von entsprechenden digitalen Spiegelreflex-Kameras nachdenken. Diese sind im Einsteiger-Bereich auch nicht mehr unbedingt teurer als ein gehobenes Smartphone und bieten, dank Wechselobjektiven, eine Vielfalt an Aufnahmemöglichkeiten an.
 
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