So zahlt das Finanzamt das Smartphone! [Sponsored Post]

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Salazar

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Sowohl Selbstständige als auch Unternehmer nutzen längst die Möglichkeiten, sich Elektronik-Geräte vom Finanzamt finanzieren zu lassen. Aber auch Arbeitnehmer haben entsprechende Möglichkeiten, dem Amt Rechnungen für die mobile Geräte zukommen zu lassen.



Die mobilen Endgeräte, wie Smartphones und Tablets, sind aus dem Arbeitsalltag der Firmenmitarbeiter heute kaum noch wegzudenken. Viele Unternehmen statten einen großen Teil der Angestellten inzwischen sogar selbst aus. Doch bei weitem nicht alle Arbeitnehmer erhalten Tablet oder Smartphone vom Arbeitgeber. Häufig kommen auch die privaten Endgeräte für die Arbeit zum Einsatz. Der Anruf beim Kunden vom Handy, der Papierausdruck für die Firma zu Hause am privaten PC oder auch die Nutzung des eigenen Laptops für die Fertigstellung einer Präsentation - die Liste der privaten Endgeräte in Nutzung für den Arbeitgeber ist lang. Anteilig kann an den Kosten sogar das Finanzamt beteiligt werden.

Werbungskosten geltend machen

Der Abschnitt in der Steuererklärung, der für den Arbeitnehmer im Bereich der privaten technischen Endgeräte interessant werden kann, sind die Werbungskosten. Arbeitnehmer haben die Möglichkeit, diese jährlich von der Steuer abzusetzen. Allerdings ist es erst dann lohnenswert, hier Angaben zu machen, wenn man einen Mindestbetrag von 1.000 Euro im Jahr erreicht. Das klingt zunächst nach einem hohen Betrag, ist aber mit der Anschaffung von einem Smartphone oder einem neuen PC sowie einem Arbeitszimmer schnell erreicht. Um Smartphone und/oder Tablet zu Teilen absetzen zu können, muss man lediglich die berufliche Nutzung der technischen Geräte nachweisen. Hier reicht es aus, über einen Zeitraum von drei Monaten die Arbeitszeit mit Smartphone und Laptop zu notieren und einzureichen.
Auch ohne die differenzierte Aufstellung der Nutzung werden sowohl ein Smartphone, als auch Laptop, PC, Drucker, Fax und Modem als Werbungskosten akzeptiert. In diesem Fall wird von einer pauschalen Aufteilung in der Quote 50 : 50 ausgegangen. Das Finanzamt erkennt damit 50% der Kosten für die Geräte und deren Nutzung an. Damit haben auch Arbeitnehmer die Möglichkeit, Smartphone, Tablet und/oder PC zumindest anteilig von der Steuer abzusetzen und so einen Teil der Kosten für die berufliche Nutzung erstattet zu bekommen.
Hinweis: Liegen die Kosten für die Anschaffung des Smartphones oder einem anderen technischen Gerät über dem Betrag von 410 Euro, so ist eine Abschreibung über mehrere Jahre notwendig.

Steuersoftware als praktischer Helfer

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die eigene Steuererklärung anzufertigen. Dabei kann etwa die Hilfe eines Steuerberaters oder eines Lohnsteuerhilfevereins in Anspruch genommen werden. Ebenso kann man das Elster-Formular nutzen, welches das Finanzamt anbietet oder auch eine spezielle Software einsetzen. Inzwischen gibt es einfache und übersichtliche Steuerprogramme, die für den Laien leicht verständlich aufgebaut sind. Wenig Aufwand hat man etwa mit Taxman (Lexware). Die Steuersoftware bietet dabei die Möglichkeit, die Daten übersichtlich in vorgefertigten Formularen einzugeben. Anschließend errechnet das Programm die Steuer bereits und gibt einen unverbindlichen Hinweis, ob eine Erstattung oder Nachzahlung zu erwarten ist. Die Eingaben werden dabei nochmalsl geprüft. Hat man bei der Eingabe etwas vergessen, gibt die Software einen Hinweis. Im Anschluss kann die Steuererklärung dann an das Finanzamt übermittelt werden. Hilfreich sind die einzelnen Informationen zu den Abschnitten, die von der Steuersoftware zur Verfügung gestellt werden. Man erhält dabei verschiedene Hinweise, was aus welchem Grund angefordert wird und welchen Vorteil man daraus ziehen kann.
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MandiBea

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Hi, seit einem Devisenbrokervergleich spekuliere ich in der Freizeit, muss Gewinne versteuern und kann Verluste gegenschreiben. Das ist jedoch meine Freizeit. Kann ich auch da alle notwendigen Technikartikel steuerlich absetzen?
 
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