Spotify will kostenloses Angebot künftig deutlich einschränken

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Apple Music ist nun gute sechs Wochen am Start und die etablierte Konkurrenz reagiert auf den neuen Konkurrenten.nnApple Music ist nun seit guten sechs Wochen am Start und Ja, Apples Streaming Dienst ist noch lange nicht perfekt, zu viele Kinderkrankheiten trüben den Genuss. Dennoch bleibt festzuhalten, aktuell zählt Apple Music gute 11 Millionen Nutzer und dies vom Start weg. Natürlich darf man fragen - was wird aus dieser Zahl, sobald der Dienst für Nutzer nach der Probephase kostenpflichtig wird? Man sollte Apple Zeit bis zum September geben, Verbesserungen deuten sich schon jetzt in den Betas zu iOS 9 an und just im September wird mit Start von iOS 9 Apple Music kostenpflichtig für die frühen Nutzer des Dienstes.
Man kann davon ausgehen, was heute noch etwas schräg in Apple Music abläuft, mit dem Start von iOS 9 werden die Kalifornier hier vieles ausgebügelt haben. Somit sind die Chancen so schlecht nicht und Apple Music wird auch über den September hinaus eine stetig wachsende Nutzerzahl vorweisen können.

Im Markt des Musik-Streaming ist Apple ein recht später Einsteiger, hier waren andere deutlich früher präsent. Deezer, Pandora, Spotify und wie sie alle heissen, alle haben aktuell ein waches Auge auf Apple...und die etablierten Anbieter reagieren langsam auf Apple Music.

Bei Spotify hat man offensichtlich erkannt, mit Streaming von Musik kann man Geld verdienen. Was hat dies mit Apple Music zu kriegen? So kann man berechtigter Weise fragen.
Apple bietet seinen Dienst für drei Monate vom Start kostenlos zur Probe an und ab dem vierten Monat kostet das Angebot Geld. Apple Nutzer haben die Wahl...kostenloses Angebot Dritter oder ein nativ angebotener, vergleichbarer, Dienst auf der zur Verfügung stehenden Hardware. Gehen wir davon aus, dass Apple kurzfristig die gröbsten Schnitzer in Apple Music ausbügeln wird, dann ist die Wahl für Nutzer von iDevce und Mac im Grunde leicht, Apple Music ist perfekt in das System integriert und 10,-€ per Monat ist nicht soviel Geld. Apple hat es also am Ende leicht seine Kunden zu einem Bezahlmodell für Streaming von Musik zu begeistern. Tatsächlich ist die Chance für Apple recht hoch, Apple Music könnte ab September profitabel laufen.
Selbst wenn zum September die Nutzerzahlen von Apple Music einbrechen sollten, Apple kann es sich leisten den Dienst auf lange Sicht zu perfektionieren und monetär zu machen. Gute 200 Milliarden US Dollar an Barreserven und die Marktmacht des iTunes Store selbst machen ein solches Vorhaben leicht.

Bei Spotify scheint man nun durch Apple Music inspiriert, man kann mit dem Streaming von Musik irgendwie Geld verdienen. Bisher ist es so, die Schweden sind mit Spotify sicher das bisherige Schwergewicht im Streaming Markt, nur Geld verdient Spotify bisher nicht wirklich. Sicherlich bieten die Schweden ein Premium-Angebot zu Spotify, dass Gros der Nutzer wird aber den werbefinanzierten Gratis-Zugang nutzen. Dies soll sich nun ändern, wie Digital Music News berichtet will Spotify künftig das Gratis-Angebot seines Dienstes stark einschränken.
So sollen beispielsweise Neuveröffentlichungen nur zahlenden Abonnenten zur Verfügung stehen. In einem extrem kurzen Zeitraum könnten neue Alben auch den Spotify Free Kunden offeriert werden. Allerdings sind verschiedene Szenarien möglich. Während zahlende Kunden Vollzugriff auf ein Album erhalten, könnten nicht zahlende Kunden nur ein bis zwei Songs eines neuen Albums streamen.

Der Umbruch bei Spotify soll Anfang 2016 passieren. Zunächst stellt jedoch der 01. Oktober einen wichtigen Stichtag für die Schweden dar, mit den drei grossen Platten-Labels laufen zu diesem Stichtag die Verträge mit Spotify aus. Gemeint sind Sony, Warner und Universal. Aktuell soll Spotify mit den Labels verhandeln, neue Verträge oder Vertragsverlängerungen sind dabei noch nicht unter Dach und Fach.

Ziel von Spotify ist die Verringerung der Gratis-Accounts, vielmehr sollen die Kunden zum Bezahl-Modell geführt werden. Kunden des Free-Modells soll das Gefühl vermittelt werden, dass ihnen etwas fehlt und damit soll ihnen die Nutzung des Premium-Modells quasi nahegelegt werden. Die Frage ist, ist dies wirklich im Sinne der Spotify Kunden oder vergällt Spotify am Ende sein Kunden?

Meinung des Autors: Apple Music ist da! Dies klingt polemisch, ist aber am Ende genau so. Apple kann es sich leisten, man kann seine Kunden über lange Zeit zur Nutzung eines kostenpflichtigen Streaming-Dienstes erziehen. Ob Spotify dies so auch kann? Bei den derzeitigen Überlegungen der Schweden besteht eine grundlegende Gefahr für die Schweden selbst, man stösst seine Kunden vor den Kopf...und spielt damit vielleicht sogar dem kalifornischen Konkurrenten in die Hände. Die Zeit wird es zeigen...
 
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