Stoibers Ausrutsch... äh Missverständniss

Diskutiere Stoibers Ausrutsch... äh Missverständniss im Café Bla Forum im Bereich Community; http://focus.msn.de/hps/fol/newsausgabe/ne...be.htm?id=17848 Was sagt Ihr dazu?
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Bernd G. Fleischmann

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Wieder mal typisch der Bajuwarische Möchtegern König.....

Seine Wahlniederlage 2002 hat er nicht verkraftet und für dieses Mal wäre er natürlich auch der bessere gewesen.

Vielleicht helfen diese Eklats der CDU /CSU der SPD noch für ein paar Prozentpunkte. Dass schlimmste für unser Land wäre eine CDU/CSU/FDP Regierung.
Mir persönlich gehts mit Rot /Grün gut - und ich denke auch vielen anderen in Deutschland. Auch wenn wir immer meckern...

Dank Schröder explodieren in Deutschland keine Bomben. Wenns nach Stoiber gegangen wäre würden wir auch verängstigt in Busse und Bahnen steigen...

Sorry fürs Abschweifen :D
 
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Gast
Originally posted by Mario Plötner@11.08.2005, 17:15
Was sagt Ihr dazu?
... ich formulier es mal so. "Dank" der ostdeutschen Wähler, durften wir nach 2002 nochmals 3 Jahre Rot-Grün genießen.

Ich weiss nicht, was in den Köpfen im Osten und teilweise auch im Westen vorgeht, besonders wenn ich mir die Erfolge von Lafotaine und Gysi mit der neuen Linkspartei ansehe. Der dt. Staat ist pleite und besonders NRW ist dank Jahrzehnte SPD Landesregierung schlicht und einfach am Boden. Es kann nur durch harte Einschnitte wieder aufwärts gehen, diese müssen aber überall stattfinden und nicht nur beim kleinen Mann.

Vorallem sollte die ganze Lehrer-Fraktion im Bundestag mal ausgewechselt werden und die Herren Politiker egal welcher Coleur sollten sich mal wieder in Ihre Wahlkreise bequemen und guten, was im Mittelstand so abgeht und wo der Schuh drück, denn dort spielt die Musik der deutschen Wirtschaft und nicht in den Blue Chips.

Und bevor wie anfangen den Kuchen erneut zu verteilen, sollten wir dem Bäcker vielleicht Gelegenheit geben, die Zutaten erstmal wieder einzuholen, um den Kuchen überhaupt erstmal backen zu können.

Ich könnte hier noch Stundenweise vom Leder ziehen, von wegen Spass- und Freizeitgesellschaft und keiner will sich mehr die Finger dreckig machen. Vom mangelnden Bildungsniveau mal ganz abgesehen.

Das Leben ist KEIN grosser Spass, es gibt viele Probleme die gelöst werden müssen und diese Aufgaben sollte nicht der VATER STAAT machen müssen, sondern in Eigeninitiative, mit Mut und gesunden Menschenverstand. Insofern verweise ich ausnahmsweise mal auf Amerika, wo es nur den ONKEL SAM gibt, der erst dann eingreift, wenn es wirklich nicht mehr anders geht.

Wir brauchen wieder den Gründergeist, der in den Nachkriegsjahren herrschte und müssen lernen, dass es nicht selbstverständlich ist, dass die Sozialgemeinschaft einem alles in den xxx bläst. Es geht nunmal einfach nicht mehr, das ist ein Fakt.

Klar wird es immer Verlierer geben, egal im welchen wirtschaftlichen System, aber was wir gerade erfahren ist, dass die SOZIALE MARKTWIRTSCHAFT sich gerade selber auflöst, weil sie zu sozial geworden ist.

Ich habe weiss Gott nicht die Weisheit mit Löffeln gefressen, aber EINIGEN (nicht allen) Leuten in diesem Land fehlt offensichtlich die Intelligenz, um oben genanntes zu erkennen und insofern gebe ich Ede recht, auch wenn es wahltaktisch nicht gerade klug war.
 
cmk303

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Das war wohl ein klares Eigentor von Stoiber ! Ich bin zwar SPD wähler aber mit den LINKEN will ich nix zu tun haben !

Meiner Meinung nach wäre eine große Koalition vom SPD/CDU+CSU das beste für Deutschland !

Vorrausgestzt die Reformen werden nicht durch allzu komplizierte und langwierige Kompromisse zwischen SPD und CDU wieder zu sehr ausgehölt, sprich es kommt nix gescheites dabei raus !

Deutschland braucht eine klare und umfassende Reform und eben mehr Arbeitsplätze !

Das wir alle wieder eine Regelarbeitszeit von 40 Stunden/Woche (wer dies nicht schon längst Arbeitet, denn nur in Branchen in denen es gut läuft haben 35 Stunden) arbeiten und eben auch eventuell weniger Urlaubstage haben werden ist im Zuge der Globalisierung wohl nicht abwendbar !
 
Marcel Neumann

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Für mich zeigt auch dieser Ausrutscher, ebenso wie der von Frau Merkel und einigen weiteren Politiker dieser Partei, dass auch diese Parteie bzw. deren Oberen nicht dafür geschaffen sind ein Land wie unseres zu regieren.

Und wenn ich dann Statements wie das von Mark höre, dann frage ich mich wem die Intelligenz fehlt (nicht als Beleidigung aufzufassen sondern als kontroversen Gesprächspunkt)?! Das herunterwirtschaften von NRW liegt nicht alleine in der Hand von der SPD. Nach 16 Jahren Kohl-Regierung die das ganze Land heruntergewirtschaftet hat, kann auch eine SPD in 8 Jahren nicht alles wieder aufbauen.

Dummerweise ist keine Partei in der Lage einen klaren Weg aufzuzeigen. Wenn ich mir die Wahlprogramme anschaue, dann frage ich mich manchmal in welcher Zeit und welchem Land unsere lieben Lichtgestalten da oben wohl leben?! Die spucken ALLE bloß große Töne, finanzieren können sie es aber nicht. Es fehlt schlicht und einfach an Geld. Und das alles auf den kleinen Mann abzuwälzen, ist keine Lösung. Und genau das versucht die CDU wiedereinmal (siehe: Pendlerpauschale).

Es fehlt an Geld, Innovationen und Menschen die genug xxx in der Hose haben um mal mit der Faust auf den Tisch zu hauen, klar die Fakten darzulegen und sich wirklich mal die Hande schmutzig zu machen (da muss ich Mark recht geben). Ständiges Gelaber und Gerede bringt uns nicht weiter. Anpacken müssen sicherlich alle vor allem die Menschen in Deutschland, aber alle Kosten auf die Kleinen abzuwälzen während sich die Politiker und die großen Finanzbosse diese Landes sich Renten, Abfindungen in Millionenhöhe sichern, dass kann irgendwo nicht Sinn der Sache sein.

Wenn es nach mir ginge, dann würde ich gar nicht wählen gehen. Denn auch das "kleineste Übel" ist ein Übel. Aber nicht wählen ist eben auch keine Lösung. Es bleibt also abzuwarten, welche Partei sich klar mit neuen Ideen (Ideen die mit meinen Vorstellungen für ein zukünftiges Deutschland übereinkommen), Reformen usw. herauskristallisiert.
Und ich muss klar sagen, auch wenn die SPD sicherlich nicht die beste Figur gemacht hat, sie hat zumindest Bewegung reingebracht in ein Land das 16 Jahre stillstand. Ob diese Bewegung schlecht oder gut war, darüber lässt sich jetzt wieder streiten, aber es sind Reformen auf den Weg gebracht worden die zumindest (sicherlich nicht alle aber einige) in die (meiner Meinung nach) richtige Richtung zeigen.

Und seien wir doch mal ehrlich, wer will erstens von einem Menschen regiert der nicht mal anständig deutschsprechen kann und sich solche Fehler leistet wie Herr Stoiber und/oder zweitens von einer Frau die aussieht, als würde sie noch heute Häuser besetzen!

Gruß
Marcel
 
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Originally posted by Marcel Neumann@12.08.2005, 08:44
Das herunterwirtschaften von NRW liegt nicht alleine in der Hand von der SPD. Nach 16 Jahren Kohl-Regierung die das ganze Land heruntergewirtschaftet hat, kann auch eine SPD in 8 Jahren nicht alles wieder aufbauen.
... NRW ist da ein Fall für sich nach über 40 Jahren roter Landesregierung.

Nach wie vor heisse Themen:
> Kohlesubventionen
> Agarsubventionen
> öffentliche Verschwendung die astronomische Höhen erreichen
> allgemeiner Filz, Korruption, Bestechung (allein schon hier bei uns in Hagen)
> Änderung des Beamtenrechts (Haftung, Renten bzw. Pensionen, Privatversicherung)
> Explodierende Kosten im Gesundheitssystem
> Steuersystem

Es sind zuviel Leute an den Rudern, die zuwenig Ahnung haben, wie man überhaupt rudert.

Wir als Gesellschaft haben uns verändert: Feiern, Party, Urlaub, Reisen, Sport, Familie als soziale Absicherung gerät mehr und mehr in den Hintergrund ... ach ja, arbeiten muss man (vielleicht) auch noch

Ich bleibe dabei: weniger Staat ist mehr. Wir sind total überreguliert, bürokratisiert und für jede Blähung erwartet der Bürger eine Medizin vom Staat. So kann das niemals funktionieren.

Und die populistische Gelaber vonwegen Share-Holder-Value in den Großkonzernen, DIE MUSIK SPIELT IN DEUTSCHLAND IM MITTELSTAND !!! Ich kenne beruflich einige Geschäftsführer, die mir eben noch im Blauhemd gegenüber gesessen haben und sich 5 Minuten später mit ölverschmierten Fingern an der CNC Fertigungsinsel befinden. Das sind für mich UNTERNEHMER, alles andere sind schlipstragende MANAGER!
 
Marcel Neumann

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... NRW ist da ein Fall für sich nach über 40 Jahren roter Landesregierung.
Das mag richtig sein, allerdings muss man es gesamtwirtschaftlich bzw. "gesamtstaatlich" sehen... kein Bundesland oder keine Bundesregierung entscheidet alleine. Bestes Bsp. ist die Vertrauensfrage von Schröder aktuell! Durch die große schwarze Mehrheit in den Bundesländern kann er keine klare Politik mehr machen, weil die Bundesländer alle dagegenschießen bzw. die Reformen oder Gesetzesentwürfe entscheidend verlangsamen würden.

Es sind zuviel Leute an den Rudern, die zuwenig Ahnung haben, wie man überhaupt rudert.
ACK. bzw. ist die Frage ob überhaupt noch gerudert wird. Es gab mal eine schöne Präsentation wie das Management in Deutschland aussieht. Vll finde ich sie wieder.


Wir als Gesellschaft haben uns verändert: Feiern, Party, Urlaub, Reisen, Sport, Familie als soziale Absicherung gerät mehr und mehr in den Hintergrund ... ach ja, arbeiten muss man (vielleicht) auch noch
Ich sehe hier aber das Problem nicht unbedingt in dem Menschen. Warum feiert er macht Party und Urlaub (abgesehen von der Tatsache das er dabei Geld ausgibt und der deutschen Wirtschaft hilft)? Meine Meinun ist, dass er aufgrund der immer größer werdenden Belastung, dem Druck und der Verantwortung die auf ihm lastet dem zu entfliehen versucht. Dabei werden wie du schon sagt die elementaren Dinge des Lebens leider vernachlässigt. Trotzalledem glaube ich das so langsam aber sicher die zumindest "älteren" Menschen umdenken.
Die jungen versuchen dem (und leider auch ihrere Verantwortung für Deutschland) zu entfliehen. Aber das wird sich leider auch noch Rächen. Vll nicht heute aber später! Und gerade die, die sich jetzt nicht auf ihren xxx setzen und was für die Zukunft tun, werden in Zukunft richtig Probleme bekommen. Leider wollen die das jetzt nicht wahrhaben. Denn leider merkt der Mensch erst da es wehtut wenn er den Arschtritt verpasst bekommt. Nur leider ist es dann für eine angemessene Reaktion meist zu spät.

Ich bleibe dabei: weniger Staat ist mehr. Wir sind total überreguliert, bürokratisiert und für jede Blähung erwartet der Bürger eine Medizin vom Staat. So kann das niemals funktionieren.
Überreguliert ja: Aber so ist nunmal das deutsche Volk. So war es schon immer, so wird es auch immer bleiben. Wenn wir jetzt anfangen viele Regeln wegzunehmen dann würde hier gar nichts mehr funktionieren. Vielmehr müsste mit Reformen ein langsamer Wechsel vorgenommen werden.
Bürokratisiert auf jedenfall: Diesen Wasserkopf den wir mit uns rumschleppen muss auf jedenfall verkleinert werden. Wir verschwenden viel Energie und Geld mit völlig unnötigen Dingen. Aber das kann eben auch nur durch Leute geregelt werden die anpacken und nicht doof rumlabern. Leider zerreden wir ja immer gerne alles und nichts geschietes passiert.
Auf jedenfall müssen wir weg von der Kostenlosmentalität. Das ist sicherlich richtig, allerdings darf das nicht auf dem Rücken der Kleinen ausgetragen werden. Hier müssen finanzielle Anreize und Hilfen geschaffen werden.

Föderung des Mittelstandes, höhere Belastung von "Reichen" (meiner Meinung nach ist die Idee die Reichen mit einer zusätzlichen Steuer zu belasten richtig), und den kleinen Helfen zum Mittelstand aufzurücken.
 
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MadCyborg

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mal kurz btt:
Schön dumm das ganze von Stoiber. Ich denke aber fast, das da irgendeine Strategie dahintersteckt. So dumm kann eigentlich keiner sein...

zu eurem nrw: so wie das klingt wird die wahl dann also von des frustrierten nrw'lern entschieden, oder wie? zahlenmäßig sind die den bewohnern der neuen bundesländer ja überlegen...

was die subventionen jeder art angeht, liegt die sache wohl einfach so, das die beschäftigten leute sonst eben (auf staatskosten selbstverständlich) auf der straße sitzen würden...dann doch lieber so.

Verschwendung: Das würde sich kaum ändern, weil es nicht grade die bundesregierung ist, die verschwendet, sondern das ganze eher auf wesentlich kleinerer ebene passiert.

Filz, Korruption, Bestechung: gibts immer udn in jeder gesellschaft. wird man nicht so einfach los.

Was die arbeitsplätze angeht kann ich nur sagen, das den leuten (va jugendlichen vor der ausbildung) nicht vermittelt wird, in welche richtung es sinn macht sich zu entwickeln. Sowohl meine mutter, als auch ihr mann haben in ihren jeweiligen firmen arbeits/ausbildungsplätze frei. und was passiert damit? 90 prozent der bewerbung werden schon nach grobem überfliegen aussortiert. manche azubis stellen sich so unglaublich dämlich an, das sie in der probezeit rausfliegen...so kann das natürlich nichts werden.

keine lust mehr weiter zu schreiben...politik ufert immer so schnell aus ;)
 
Marcel Neumann

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zu eurem nrw: so wie das klingt wird die wahl dann also von des frustrierten nrw'lern entschieden, oder wie? zahlenmäßig sind die den bewohnern der neuen bundesländer ja überlegen...
Ha, auch nen Bayer was... und dann noch ein Stoiber freundlicher... Es kommt nicht auf die zahlenmäßige Überlegenheit an... sonder auf die Wahlbeteiligung! Was bringen mir 1 Mio Einwohner (bevor einer meckert is nur nen Bsp.) wenn ich nur 50% Wahlbeteiligung hab in Gegensatz zu 750000 mit 80% Wahlbeteiligung. Und außerdem bezieht sich die Empörung der Politiker mehr auf den Fingerzeig auf die neuen Bundesländer als auf die Aussage das sie frustriert sind.

Verschwendung: Das würde sich kaum ändern, weil es nicht grade die bundesregierung ist, die verschwendet, sondern das ganze eher auf wesentlich kleinerer ebene passiert.
Das sehe ich nicht so... die Bundesregierung mit ihren ganzen bürokratischen Apperaten verschwendet extrem viel Geld für unnötige Dinge (Ich verweise immer gerne auf eine Studie wie Verliebte den Wald wahrnehmen (hat es wirklich gegeben).
Das Geld auch anderswo verschwendet wird, ist sicherlich nicht von der Hand zu weisen.

Filz, Korruption, Bestechung: gibts immer udn in jeder gesellschaft. wird man nicht so einfach los.
Solchen Aussagen liebe ich persönlich ja immer :) Wenn es das gibt, dann müssen wir es eben ändern und es nicht einfach als gegeben hinnehmen!

Was die arbeitsplätze angeht kann ich nur sagen, das den leuten (va jugendlichen vor der ausbildung) nicht vermittelt wird, in welche richtung es sinn macht sich zu entwickeln.
Ich glaube schon, dass es ihnen vermittelt wird. Aber leider ersten nicht von den richtigen Stellen (prio: Eltern) und zweitens interessiert es sie nicht bis zu dem Zeitpunkt wo sie eben KEIN Geld mehr für Party und Technikspielzeug habe und auf der Straße sitzen.
 
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MadCyborg

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ich bin um himmels willen kein bayer...ich kommt aus ner ecke, die gegensätzlicher kaum sein kann (mecklenburg-vorpommern), und ich denke nicht im traum daran die cdu zu wählen und bin auch alles andere als stoiber-freundlich.
die cdu/csu ist so ziemlich die einzige (große) partei die ich nie wählen würde...alles andere wäre denkbar.

hm...ich glaube kaum, das die beteiligung in den neuen ländern höher ist als im westen...warum sollte sie (<ironie>frustriertheit spricht eher für geringere wahlbeteiligungen würde ich sagen</ironie>).

ansonsten ist das natürlich klar...abzuwarten bleibt ja außerdem, wie das komische linksbündnis aufgenommen wird, eventuell können nämlich genau die noch ein paar potentielle wähler dazu bringen ihren xxx zu bewegen. das diese wähler dann wohl überwiegen aus dem osten kommen ist klar, aber das hat am ende nciths mit der regierungkoalition zu tun, weil keiner mit denen koalieren will ;).

das stoiber in der hinsicht im kopf separiert zeigt jedenfalls, das er wohl nicht bereit ist die herausforderung anzugehen...und wenn einer frustriert ist, dann wohl eher (beim letzten wahlausgang eigentlich auch klar).
€\ vielleicht stimmt es ja sogar, das die wahl im osten entschieden wird, und stoiber hat erkannt, das die cdu keine ostkompatible politik machen kann? mit seiner äußerung suggeriert er mir jedenfalls das er kiene idee hat...

schon wieder soviel blabla...
 
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Pad

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schön das du NIE cdu wählen würdest, aber warum bist du dir da so sicher? das schreibst du nicht. Ich würde sowas nicht sagen, vielleicht bist du mal in einer Lebenssituation wo genau die CDU Deine Interessen vertritt, was sagst du dann? "Usp? Nie gehört!"?? :P außerdem zweifle ich deine behauptung stark an das die CDU keine gute Politik für den, wie du es nennst und ich es schon lange nicht mehr nenne, Osten machen kann. Ich lebe in Sachsen, und seit 1990, also seit dem es das Bundesland Sachsen wieder gibt, war und ist hier die CDU an der Macht gewesen, wir leben nicht schlecht damit, sicher gibt es bei uns auch Probleme, etc, aber deshalb kann man nicht sagen die CDU kann keine Ostpolitik machen, schau doch nach Thüringen, Brandenburg, Sachsen-Anhalt weiß ichs jezz nicht genau. Aber nur weil McPomm und Berlin so stark von der SPD bzw. gar der SED äh PDS ääh "Die Linkspartei dot PDS" dominiert wird, kannste doch ni sagen, dasses die CDU ni kann.
Wie du siehst, ich mags ni absolut ;-)
so long, Pad.
 
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MadCyborg

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ich meinte damit auch ost-kompatible /bundes/politik.
was auf länderebene passiert ist ein anderer schuh.

die cdu müsste schon ne ganzschöne kehrtwende hinlegen umd für mich interessant zu werden.
1.) allein der name. als ich das erste mal gelesen habe wofür cdu steht, hab ich das für ne randpartei gehalten, weil die "christlich" im namen haben (ich war da 3. klasse oder so)
2.)leute wie der herr stoiber oder wie die frau merkel, die den usa in den popo kriechen sind auch nix für mich
3.)ich sehe die cdu auf der rechten seite der mitte, und alles was rechts von der mitte ist kommt nicht in frage
4.)einen begonnen atom-ausstieg abzubrechen ist sinnlos, eher sollten erneuerbare energiequellen noch mehr gefördert werden (darüber jetzt bitte nicht hier diskutieren, das is nen thema für sich und seinen eigen thread)
5.)die cdu hätte truppen in den irak gesandt, wenn ich sahe was in england/spanien so passiert ist, find ich gut, das wir da nicht mitgemacht haben. diese kurs würde die cdu mit sicherheit aber trotzdem weiter fahren

das sind nur ein paar gründe...es kann natürlich auch sein, das ich mal vorstandsmittglied in einem rüstungskonzern werde, dann wäre die cdu natürlich erste wahl. das wird aber kaum passieren...

mal abgesehen davon halte ich nichts von der pds, ich denke mal in 20-25 jahren haben die sich sehr geändert, oder finden keine wähler mehr. die pds hat doch nur noch ihre stammwähler, die auch mit der sed zu frieden waren (und das können ja nicht so viele sein ;) ).
 
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Ich lach mich tot. Immer wieder glauben die Leute, sie wüssten genau, warum sie gerade "ihre" Partei wählen. Ich vermute aber, das die meisten Wähler - genau wie die Partei selber - überhaupt nicht wissen können, ob ihr Konzept Deutschland wieder nach oben bringt. Die SPD dachte auch, das sie Arbeitslosigkeit verringern kann.

Man kann nunmal nicht in die Zukunft gucken, und die wenigsten sind Politexperten oder Analysten, die vielleicht sagen könnten, welche Politik oder Politikmischung im Zusammenhang mit der Politik anderer Länder "funktioniert".

Jeder wählt wahrscheinlich die Partei, bei der er die meisten Übereinstimmungen mit den eigenen Ansichten feststellt. Ob das "funktioniert" kann man nicht wissen. Das die CDU ein "Christlich" beinhaltet finde ich auch nicht gut, aber wenn ihre Politik den Menschen hilft, sollen sie von mir aus regieren. Ähnliches kann man aber genauso gut auch über andere Parteien sagen.

ICH bin kein Politexperte und habe keine Ahnung, was am besten für Deutschland und auch Europa ist. Und ich kann auch nicht sagen, ob meine persönlichen Ansichten, nach denen ich "meine" Partei wähle auch tatsächlich gut sind. Sprich: "Mir würde eine Welt nach meinen Vorstellungen gefallen, aber verbessert es die Situation insgesamt?"

Lustig finde ich immer, wenn Leute eine Partei kritisieren, aber keine konkreten Argumente haben. "Das ist doch alles Blödsinn!", oder "Das gefällt mir nicht!" oder "Das Gesamtkonzept stimmt nicht!" sind doch keine Aussagen. Aber wie sollte man auch anders argumentieren, wenn man seine Kriterien nur nach "Gefallen" oder persönlichen Ansichten richtet. Wie gesagt, die wenigsten sind Politxperten. Eigentlich sollte man als Wähler viel mehr Expertenrat einholen.

Und dann dieses Gelaber, was denn angeblich weiter links oder weiter rechts ist. Was soll denn diese ständige Klassifizierung? Man läuft doch Gefähr, über diese Klassifizierung hinaus das ganze nicht mehr inhaltlich zu betrachten. Man kann eine politische Aussage ja nicht immer zu 100% links oder rechts einordnen. Oder zu 50% oder 30% oder was weiss ich. Da wird einfach gesagt das ist links oder rechts und damit schlecht. Absolute Nullargumentation.

Gut, ich würde es auch nicht gut finden, wenn die PDS regiert. Aber kleine Parteien sind trotzdem wichtig, sonst werden die Grossen zu mächtig.

Stoibers Aussage war garantiert kalkuliert, denn die CDU hat mehr Wähler im Westen. Trotzdem darf man so als Politiker nicht auftreten. Kein Wähler ist mehr oder weniger wert als ein anderer. Die unterschwellige Aussage, die doch dahinter steckt ist: Linkswähler sollten nicht wählen dürfen, weil sie links wählen. Na prima, den Gedankengang will ich gar nicht weiterdenken. Sowas beunruhigt auch genügend "Wessis".

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Politiker sind auch nur Menschen......

deshalb Frage ich mich, ob der Herr Stoiber da nicht so ganz unabsichtlich in dieses "Fettnäpfchen" getreten ist.
Ich könnte mir vorstellen daß, ihm als konservativer Bayer, eine Frau an der Spitze der Union, oder bald gar an der Spitzte Deuschlands ein Dorn im Auge ist.
Er wäre zudem ja auch selber gerne Kanzlerkandidat gewesen.
Was für mich auf diese These hindeutet ist folgendes:
Frau Merkel ist eine Frau die aus dem Osten stammt, und deshalb dort auch ein paar Stimmen mehr bekommen könnte als ein anderer Kandidat der Union bekommen hätte.
Grade deshalb könnte Herr Stoiber in dieses "Fettnäpfchen" getreten sein, um - nein nicht um die Ostdeuschen zu ärgern, sondern um die Erfolgsausichten von Frau Merkel zu verrringern.
Herr Stoiber ist lange genug in der Politik um solche Äußerungen nicht unbedacht zu tun - es sei denn sie nützen ihm Persönlich.
Wenn Frau Merke erstmal Kanzlerin ist, wird es doppelt schwer für ihn selber einmal die Chance zu bekommen.
So - natürlich alles nur vermutungen - könnte es sein das Herr Stoiber versucht absichtlich die Erfolgsaussichten der Union zu schmälern, in der Hoffnung, die Union
wird die Wahl nicht gewinnen, um bei der übernächsten Wahl in 4 Jahren selber als Kandidat antreten zu können.
Ich denke weitere "unachtsamkeiten" von Herrn Stoiber werden noch folgen.





gruß aus dem gewittrigen Duisburger norden.
 
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-pììt-

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Originally posted by Mark Kempinski@11.08.2005, 17:34
... Das Leben ist KEIN grosser Spass, es gibt viele Probleme die gelöst werden müssen und diese Aufgaben sollte nicht der VATER STAAT machen müssen, sondern in Eigeninitiative, mit Mut und gesunden Menschenverstand ...
Ich gebe dir in deinen Aussagen weitestgehend recht. Besonders was unser Sozialsystem angeht...
Allerdings seh ich das mit der "Eigeninitiative" mit etwas anderen Augen. Es ist völlig richtig, dass sich in dieser Richtung was ändern muss. Aber nun von jedem "Dorftrottel" zu verlangen, dass er weiß was zu tun ist, ist in meinen Augen ein wenig überzogen.

Die Motivation für eine solche Einstellung sollte von unseren geschätzten Politikern ein wenig gelenkt sein. Und solange die mit ihrem - in meinen Augen - abartigen Kasperletheater die Bewohner dieses Landes nicht nur verärgern, sondern wirklich wütend machen, finde ich es falsch nur auf den kleinen Mann zu zeigen und zu sagen "Mach du mal".
Die Politiker sollten eine Art Vorbild sein und genau dazu taugen diese Herrschaften grad überhaupt nicht ...

Um das durchzusetzen, was du dir wünschst, wäre in weiten Teilen Deutschlands eine andere Moral von Nöten. Besonders - wie du ja auch gesagt hast - bei den Jüngeren. Nur wer soll diese Moral prägen? Diese Kindsköpfe im Bundestag, die sich lieber Schlammschlachten liefern als Politik zu machen? - Wohl kaum.

Aber wozu aufregen. Wie du mal vor längerer Zeit gesagt hast, wirds mit Deutschland noch deutlich weiter bergab gehen und daran kurzfristig was zu ändern ist in meinen Augen absolut aussichtslos ...


und nun zum Topic: In meinen Augen war das - wie auch andere schon gesagt haben - ein geschickter Schachzug von Stoiber. Ihm passt halt Frau Merkel nicht ... Und genau dabei wären wir wieder bei den Moralvorstellungen ... :shakehead:
 
Thema:

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