Originalansicht: Windows 10 Mobile: Termin für Anniversary Update um einige Wochen verschoben

Mit Smartphone-Updates ist das immer so eine Sache. Nutzer von Android - vor allem von Samsung-Geräten - können ein trauriges Lied davon singen. Dass es mit der Kommunikation fast noch schlechter geht, stellt jetzt Microsoft mit dem auch als Redstone bekannten Update unter Beweis


Eigentlich war die Sache seit Monaten klar: am gestrigen 2. August wird das extrem umfangreiche und nützliche Anniversary Update für alle Nutzer freigegeben, und zwar zeitgleich für Windows 10 und Windows 10 Mobile. Lediglich ein Haken war im Vorfeld bekannt, denn zur Schonung der Server wird die Verteilung in Wellen stattfinden, weswegen einzelne Nutzer durchaus mehrere Tage auf die Aktualisierung mitsamt den neuen Möglichkeiten warten müssen. In einem Ratgeber auf unserer Partnerseite haben wir erklärt, wie sich dieser Vorgang unter Umständen beschleunigen lässt.

Was Windows 10 Mobile angeht, kann der im Ratgeber enthaltene Tipp vorerst vergessen werden. Microsoft hat nämlich jetzt mal eben in seinem Blog folgende durchaus überraschende Aussage gemacht:
The Windows 10 Anniversary Update will start rolling out to Windows 10 Mobile phones in the coming weeks.
Nutzer eines Lumia Smartphones oder eines der wenigen anderen Geräte mit Windows 10 Mobile müssen demnach also noch mehrere Wochen warten, bis sie das große Update installieren und nutzen können. Wie lange es tatsächlich dauern wird, kann nur vermutet werden, was allerdings eher müßig ist. Zudem könnte es nach der Freigabe noch zu weiteren Verzögerungen kommen, denn zum einen müssen Netzbetreiber und Provider das Update für die bei ihnen gekauften Geräte erst freigeben, zum anderen wird die Verteilung auch bei Windows 10 Mobile in Wellen erfolgen.

Meinung des Autors: Um Windows 10 Mobile zu nutzen, sollte man ziemlich schmerzfrei sein. Bereits die erste Freigabe des Systems hat sich um mehrere Monate verzögert, und auch beim anstehenden Anniversary Update ist wieder einmal viel Geduld gefragt. Die aktuelle und sehr kurzfristige Verschiebung dürfte diejenigen bestärken, die das Betriebssystem längst für tot halten.