Originalansicht: Gameloft stellt Support für erste Windows Mobile Games ein, Wechsel auf Android oder iOS möglich

Gameloft ist unter Smartphone Gamern recht beliebt, denn die Spieleschmiede hat einige gute Titel am Start. Nachdem Microsoft aber selber Windows auf Smartphones keine große Zukunft mehr bietet zieht der Spieleanbieter zwangsweise mit und stellt den Support für manche Titel nun ein. Allerdings kann man beim Gameloft Support einen Wechsel auf Android oder iOS Gerät beantragen.


Aktuell sind laut den Kollegen der Webseite MSPowerUser „nur“ drei große Titel betroffen. Eingestellt werden demnach Sniper Fury und vor allem die zwei beliebten Titel Dungeon Hunter 5 und Modern Combat 5. Ob weitere Titel folgen ist aktuell unklar. Immerhin kann man aber die betroffenen Spiele einmalig auf ein neues OS anmelden. Natürlich sind die Games an sich kostenfrei, aber vielleicht hat man ja Geld für In-Game Items ausgegeben.

Während man Sniper Fury und Modern Combat 5 noch recht leicht per Microsoft Account auf den PC samt der gesicherten Spielstände übernehmen kann wird dies beim Wechsel von Dungeon Hunter 5 generell oder eben bei einem Wechsel auf ein anderes OS umständlich, zumindest laut eines Eintrags im Gameloft Support Forum.


Als erstes soll man das Spiel auf dem neuen Gerät installieren und das Tutorial durchspielen. Dann sendet man von seinem Windows Phone aus In-Game über das Gameloft Icon eine Anfrage an den Kundendienst und wartet bis man eine Antwort mit Ticketnummer erhält. Dann macht man auch vom neuen Gerät aus eine Supportanfrage und sendet die erste Ticketnummer zusammen mit dem Hinweis „I want to transfer my Windows Phone account to a new device“ an den Kundenservice, der sich dann um Alles kümmert.

Es bleibt abzuwarten was mit den anderen Spielen geschehen wird, denn der Katalog ist ja auch für mobile Windows 10 Spiele nicht klein.

Meinung des Autors: Schade, dass sich gerade ein großer und recht guter Anbieter wie Gameloft auch langsam von Windows Smartphones verabschiedet, auch wenn es nicht verwunderlich ist. Immerhin bieten sie den Nutzern mit dem Wechsel einen nicht selbstverständlichen Service an.